Start St. Blasius/St. Martinus St. Bartholomäus St. Marien

 

Sicher haben Sie festgestellt, dass seit geraumer Zeit der monatliche Verkauf fair gehandelter Waren nach den Sonntagsgottesdiensten nicht mehr stattfindet.
Beim Flohmarkt während der Sommerkirmes und beim Weihnachtsmarkt haben Sie unseren Stand ebenfalls vermisst.

Die Mitglieder des Arbeitskreises sind durch Alter, familiäre und berufliche Verpflichtungen mittlerweile so eingeschränkt, dass eine Fortführung der Arbeit (Aktionen und Projekte) nicht mehr gegeben ist.

Seit der Gründung des Arbeitskreises im Jahre 1989 haben wir es für wichtig erachtet, ungerechte Strukturen, Benachteiligungen und Entwicklungsrückstände der so genannten 3. Welt bewusst zu machen und durch Aktionen zur Veränderung beizutragen. Es führte zu weit, alle Aktionen aufzulisten. Oberste Zielsetzung war dabei immer Hilfe zur Selbsthilfe, damit Menschen aus falschen Abhängigkeiten herauskommen und selbständig arbeiten und leben können.

 

Ein besonderes Dankeschön geht an alle, die sich dieser Zielsetzung verpflichtet wussten. Gleichzeitig haben wir die Hoffnung, dass sich Einzelne oder Gruppen in unserer Pfarreiengemeinschaft finden, die die Arbeit des Eine Welt Kreises weiterführen.  

 

 

  

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Der Arbeitskreis unterstützt dieses Projekt mit dem Erlös aus dem Verkauf des Weihnachtsmarktes 2009:

Nähere Informationen zur Bekämpfung der Fistula in Äthiopien durch die Ärztin Dr. Catherine Hamlin.

Die beiden folgenden Artikel haben wir aus der Internetseite des Vereins Fistula e.V. in Bruchsal übernommen.
1. Das Fistula-Hospital  / Entstehung
2. Was ist Fistula / Blasen – Scheiden – Fistel

 

Frau Dr. Hamlin hat ein überzeugendes Aktionsprogramm zur Bekämpfung der Fistula entwickelt.

Die Lebensverhältnisse außerhalb der Städte in Äthiopien sind für Europäer fast unvorstellbar. Strom, fließendes Wasser, Fernsehen, Radio, Autos sind nicht vorhanden. Die meisten Menschen leben zwei oder drei Tagesmärsche von der nächsten Straße entfernt. …
In ländlichen Gegenden ist eine medizinische Versorgung kaum vorhanden – es gibt weder Ärzte oder Krankenschwestern, noch Krankenhäuser.
Deshalb hat Frau Dr. Hamlin  Aktionen gestartet, die die Bekämpfung dieser Krankheit mittlerweile ein gutes Stück vorangebracht haben.

  1. Gründung des Fistula – Hospitals zur Behandlung der Krankheit:: Vorbereitung, Operation und Nachbehandlung
  2. Ausbildung angehender Gynäkologen in der Behandlung von Fistulapatientinnen.  
  3. Gründung von Außenzentren in regionalen Krankenhäusern. Ziel: Prävention und kürzere Wege für betroffene Frauen.
  4. Aufklärung, um zukünftige Erkrankungen zu vermeiden.
  5. Gründung einer Hebammenschule als Grundstein für die Prävention von Geburtsverletzungen, Erkennung von Risikoschwangerschaften.
    Die Hebammenschule wird zu 100% aus Spenden finanziert.
  6. Gründung eines Rehabilitationszentrums „Dorf der Freude“ zur Betreuung und Versorgung von Langzeitpatientinnen.