Kirche Saarwellingen



Die Sektion Saarland der Friedensbewegung pax christi wird geleitet von ihrer Vorsitzenden Waltraud Andruet. Sie ist in Reisbach/Saar aufgewachsen und lebt heute in Saarwellingen. Die Pfarreiengemeinschaft stellt ihr gerne ihre Homepage zur Verfügung, um die Arbeit der katholischen Friedensbewegung publik zu machen. Auf den Inhalt der Seite von pax christi nimmt die Pfarreiengemeinschaft Saarwellingen keinen Einfluss, für den Inhalt ist allein Waltraud Andruet verantwortlich.

 


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pax christi: engagiert – gewaltfrei - christlich


pax christi ist die internationale katholische Friedensbewegung. Vor 60 Jahren aus der Versöhnungsarbeit mit Frankreich und später mit Polen entstanden, waren in den 80er und 90er Jahren die Themen gewaltfreier Widerstand, Kriegsdienstverweigerung, Rüstung und globalisierte Wirtschaft Schwerpunkte
unserer Arbeit.
Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen.
Wir leben in einer zerrissenen Welt, in der die Kluft zwischen Mächtigen und Ohnmächtigen, Reichen und Armen immer größer wird - auch in Deutschland.
Für pax christi ist die Gerechtigkeitsfrage das zentrale Anliegen. Wir setzen uns besonders für das Lebensrecht der Menschen ein, die unter der Gewalt wirtschaftlicher Machtstrukturen leiden. Frieden kann es nur geben, wenn Demokratie gegen Allmacht kapitalistischer Interessen durchgesetzt und die Erde als Lebensraum auch für kommende Generationen erhalten werden kann.
Das Engagement von pax christi wurzelt in der christlich-jüdischen Tradition. Sie macht uns sensibel für das Leiden der anderen und stärkt uns in der Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden.

Bei pax christi im Saarland beschäftigen wir uns seit Jahren mit Fragen der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung.
Dabei sind unsere Schwerpunkte:

Flüchtlingsarbeit: Kontakt: Saarländischer Flüchtlingsrat e. V.
Kaiser Friedrich Ring 46, 66740 Saarlouis
Tel.: 06831/4 87 79 39
eMail.: fluechtlingsrat(at)asyl-saar(dot)de, www.asyl-saar.de

FriedensNetzSaar: Kontakt: c/o. Waltraud Andruet,
Beim Kalkofen 8, 66793 Saarwellingen,
Tel: 06838/8 22 20
eMail: waltraud_andruet(at)t-online(dot)de

pax christi Trier: Kontakt: Sprecherin, Waltraud Andruet
www.trier.paxchristi.de
Deutsche Sektion: www.paxchristi.de


 

aktuelle Information:

 
Atelier Mario Andruet 
Kontakt: waltraud_andruet(at)t-online(dot)de Tel. 06838/ 82220 Die Ausstellung ist vom 8.November bis 14. Dezember jeden Sonntag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
FRIEDEN Gesprächskreis zur Ökumenische FriedensDekade am
Sonntag, 23.11.2014 um 17.00 Uhr

mit Horst-Peter Rauguth, geistlicher Beirat pax christi und Michael Riehm, Liedermacher und Künstler

Pazifismus - eine realistische Option angesichts von brutaler Gewalt weltweit?

Ob Legitimierbarkeit eines militärischen Eingreifens gegen den IS und zugleich die Forderung nach mehr Pazifismus in der Politik möglich sind, darüber werden wir am 23. November mit Horst-Peter Rauguth diskutieren. Michael Riehm begleitet den Gesprächskreis mit seinen Liedern und seinen Bildern, die zurzeit unter dem visionären Motto: „Träumer bauen neue Welten“ im Atelier ausgestellt sind.

Militärische Gewalt schafft keinen Frieden und löst keine Probleme, sondern schafft nur neue Konflikte, schreibt der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche, Renke Brahms. „Befreit zum Widerstehen“ ist dem gegenüber das ermutigende Motto der FriedensDekade. Es zeigt, dass Christen immer wieder gefordert sind, ihre Stimme zu erheben und auch zu widersprechen, wo es Not tut. „Es ist schade, aber auch bedenklich, dass diejenigen, die trotz aller unsäglichen Gewalt weiterhin auf eine friedliche Lösung setzen, belächelt oder sogar beschimpft werden“, bedauert Renke Brahms. Das Eintreten für Gewaltlosigkeit sei keineswegs naiv, sondern deutlicher Ausdruck der Friedensbotschaft Jesu Christi, für die es einzustehen gilt.

 

 

2. April 2013

Nachlese Ostermarsch 2013

„Der nuklearen Bedrohung ein Ende setzen!“, denn „Frieden ist nicht zu KRIEGen!“

Von Waltraud Andruet und Dr. Nikolaus Götz

Der Ostermarsch Saar 2013 war durchaus erfolgreich und sogar das für die frühlingshafte Jahreszeit noch instabile Wetter hatte mitgespielt. Der diesjährige Ostersamstag begann mit Sonnenschein und friedensblauem Himmel, weswegen zum Protestmarsch gegen “Krieg und Militarismus“ auch über 400 Bürgerinnen und Bürger zur Johan-neskirche im Zentrum von Saarbrücken kamen. Sie folgten dabei dem Aufruf des FriedensNetzes-Saar, das unter dem Motto antrat: „Frieden ist nicht zu KRIEGen. Zwei Forderungen verdeutlichten dabei den Aufruf: „Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr“ und „Ramstein schließen!“, womit die amerikanische Kommandozentrale der US-Air-Base von Ramstein gemeint ist. Der Rundgang der Friedensdemonst-ranten durch die Saarbrücker Einkaufsmeile endete am St. Johanner Markt, wo die Jugendband blingpoint aufspielte. Schon der Hauptred-ner vom Internationalen Versöhnungsbund Clemens Ronnefeldt zeigte auf den Widerspruch der aktuellen Kriegspolitik der Bundesregierung und der Friedenspflicht des deutschen Grundgesetzes hin. Seine vor-tägige Anreise nach Saarbrücken hatte Ronnefeldt genutzt, um bei der Imandt-Gesellschaft den gut besuchten Vortrag „Zwei Jahre Arabelli-on“ Bilanz und Perspektiven zu halten.

Auch Waltraud Andruet von Pax Christi betonte als bekennende Christin öffentlich „...für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ auf die Straße gehen zu müssen. Für sie bedeutet die Friedenspflicht deshalb auch konkret, dass „die Bundeswehr raus aus allen Bildungseinrichtungen muss und dass es auch keine Waffenliefe-rungen mehr ins Ausland geben soll.“ Die Frage der Reporter nach der aktuellen atomaren Bedrohung durch Nordkorea beantwortete Niko-laus Götz, Sprecher im FriedensNetz-Saar, mit dem Hinweis, dass das „Spiel mit dem atomaren Apokalypse“ einer Problemlösung nicht dienlich sei. Die betroffenen Konfliktparteien hätten eher am Runden Tisch, rational ihre Gegensätze aus dem Weg zu räumen.

Zum Nachlesen:

 

23. März 2013

Diskussionsveranstaltung:

Zwei Jahre Arabellion

Bilanz und Perspektiven
Referent: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund
Freitag, 29. März 2013 18 Uhr
Versammlungsraum der Peter-Imandt-Gesellschaft,
Futterstraße 17-19, Saarbrücken
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des FriedensNetzes Saar in Zusammenarbeit mit der Peter-Imandt-Gesellschaft - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Saar
 

23. März 2013

Aufruf zum Ostermarsch Saar 2013

 

14. Februar 
2013


Algermissen nimmt 
christliche 
Berufung
 für 
ein 
prophetisches
 Zeugnis 
mutig 
an

pax 
christi-
Vizepräsidentin
 dankt 
Bischof 
Algermissen 
anlässlich 
seines 
70. Geburtstages



pax christi 
ist 
froh 
und
 dankbar, 
„dass 
wir 
Sie 
als 
Präsidenten 
haben, 
der 
die 
christliche 
Berufung 
für ein 
prophetisches 
Zeugnis 
in 
unserer 
Zeit 
so 
mutig 
annimmt 
und 
ihr 
so 
deutlich 
Ausdruck 
gibt“, 
heißt es
 im 
Glückwunschschreiben 
der 
Vizepräsidentin 
Wiltrud
 Rösch‐Metzler 
an 
den 
Präsidenten.
 Bischof Heinz 
Josef
 Algermissen,
 der 
am 
15. 
Februar 
seinen 
70. 
Geburtstag
 begeht, 
ist 
seit 
2002
 pax 
christi-Präsident. 
Der 
Bischof 
von 
Fulda 

wurde 
am
 15. 
Februar 
1943 
in 
Hermeskeil
 bei 
Trier 
geboren. 
Bereits während
 seiner 
Zeit 
als 
Studentenseelsorger 
an 
der 
Gesamthochschule 
Paderborn
 (1974
 bis 
1979)
 kam
 er 
in 
Kontakt 
mit 
pax 
christi.



Als 
Präsident 
der 
deutschen
 Sektion
 der 
Internationalen 
Katholischen 
Friedensbewegung
 pax christi setzt 
sich 
Bischof 
Algermissen 
seit 
nunmehr 
über 
zehn 
Jahren 
neben 
den 
viel fältigen 
Aufgaben
 in seiner
 Diözese 
Fulda 
für 
Friedensthemen 
ein. 
Er 
mahnt 
seit 
Jahren 
den 
Abzug 
der 
Bundeswehr 
aus Afghanistan 
und
 die 
Abrüstung 
der 
Atomwaffen 
an. 
Er 
kritisiert 
Rüstungsexporte 
aus 
Deutschland
 in Krisenregionen
 und 
die 
hohen 
Militärausgaben 
in 
unserem
 Land 
und
 in 
unserer 
Welt. 
Er
 tritt 
ein 
für einen 
gerechten
 Frieden 
in 
Israel 
und
 Palästina
 und 
unterstützt
 das 
Glaubens‐ 
und 
Friedenszeugnis der 
Christen 
im 
Heiligen 
Land. 
Mit 
pax 
christi 
hat 
er 
das 
Konzentrationslager 
Auschwitz
 und
 Birkenau
 besucht 
und
 an 
die
 Verantwortung
 unseres 
Volkes 
gegenüber 
dem
 jüdischen 
und
 dem
 polnischen Volk
 erinnert. 
Seine
 Tätigkeit
 als 
Vizepräsident 
des 
von 
pax 
christi 
mitgegründeten 
Maximilian‐Kolbe-Werks 
lässt 
ihn
 für 
ehemalige 
polnische 
Zwangsarbeiter 
eintreten. 
Sein 
besonderes
 Anliegen
 ist 
ein geschwisterlichen 
Verhältnis 
mit
 den 
jüdischen 
Mitmenschen
 in 
unserem 
Land
 und 
der 
entschiedene Einsatz 
gegen 
jede 
Form 
von 
Rassismus
 und 
Fremdenfeindlichkeit.
 Auch 
sein 
ökumenisches 
Wirken
 in 
der 
Bischofskonferenz 
für 
die 
Einheit 
der 
Christen 
verbindet
 ihn
 mit 
den 
ökumenischen
 Erfahrungen
 und 
Anliegen 
von 
pax 
christi.



Dieses
 christliche 
und
 gesellschaftliche
 
Friedenszeugnis 
führt 
ihn 
immer 
wieder 
in 
die 
Öffentlichkeit.
 Er
 scheut 
dabei 
nicht, 
eindeutige 
Worte 
gegen 
immer 
neue 
Militärinterventionen 
und 
Waffentechnologien 
zu
 verwenden 
und
 sich 
dafür 
Angriffen 
auszusetzen. 
In 
der 
Bischofskonferenz 
ist 
er 
der Anwalt 
für 
Friedensarbeit 
und 
Friedenspolitik 
und
 für 
eine 
politische 
Spiritualität,
 die 
sich 
der 
Gewalt
 in
 unserer 
Welt 
stellt 
und
 sie 
aus 
dem
 Frieden 
Christi 
heraus 
zu 
überwinden
 sucht. 
Er
 erhofft
 sich
 eine 
Weiterentwicklung 
des 
Bischofskonferenzpapiers 
„Gerechter
 Friede“, 
das 
die 
Spaltung 
der 
Welt durch 
Terrorakte 
und 
Antiterrorkriege 
thematisiert 
und
 an
 ihrer 
Versöhnung 
arbeitet. 
Neue
 Entwicklungen 
wie
 Drohnen 
sind 
dazugekommen 
und 
sollten 
in 
einer 
deutlichen
 Sprache 
eingeordnet 
werden.



Im
 Juli 
1996
 wurde
 Algermissen 
von 
Papst 
Johannes
 Paul 
II. 
zum
 Titularbischof 
von 
Labicum
 (einem
 erloschenen
 Bischofssitz
 in
 Italien) 
und 
Weihbischof 
in 
Paderborn 
ernannt.
 Die 
Bischofsweihe
 empfing
er 
am 
21.
 September 
1996 
durch 
Erzbischof 
Dr. 
Johannes
 Joachim
 Degenhardt. 
In 
der Deutschen 
Bischofskonferenz 
gehört 
Algermissen 
der 
Liturgiekommission 
und
 der 
Ökumenekommission 
an. 
Am
 20.
 Juni 
2001
 wurde
 Algermissen 
von 
Papst 
Johannes 
Paul 
II. 
zum
 Bischof 
von
 Fulda
 ernannt 
und 
am
 23. 
September 
in
 sein 
Amt
 eingeführt.
 Im
September
 2002 
wurde 
er 
zum Präsidenten
 von
 pax 
christi
 gewählt.
 Seit 
2003
 ist 
er 
Komtur 
mit 
Stern 
im
 Ritterorden
 vom 
Hl. 
Grab 
zu Jerusalem.



Ansprechpartnerin bei pax christi für die Medien
Generalsekretärin Christine Hoffmann

Tel. 030-200 76 78-0
Fax 030-200 76 78-19
sekretariat(at)paxchristi(dot)de
www.paxchristi.de

 

 

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