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In diesem Monat....

 

 

„Zur Freiheit berufen...“
(Gedanken von Pastor Gorges)


In der Predigt anlässlich seiner Amtseinführung sagt Papst Benedikt: „Haben wir nicht alle irgendwie Angst, wenn wir Christus ganz hereinlassen, uns ihm ganz öffnen, könnte uns etwas genommen werden von unserem Leben? Müssen wir dann nicht auf vieles verzichten, was das Leben erst so richtig schön macht? Werden wir nicht unfrei und eingeengt?“
Und er gibt die Antwort: „Nein. Wer Christus einlässt, dem geht nichts, gar nichts verloren von dem, was das Leben frei, schön und groß macht. Erst in dieser Freundschaft erfahren wir, was schön und was befreiend ist.“
Wir sind immer wieder in der Versuchung, die Freiheit, die Jesus verkündet, gegen alle möglichen Dinge einzutauschen. Freiheit wird oft daran gemessen, was man sich leisten und erlauben kann. Und wir merken kaum, wie uns das alles bindet, besetzt und gefangen nimmt. Auch im religiösen Bereich lauert die Versuchung, die Freiheit des Evangeliums zu verraten und sie gegen alle möglichen religiösen Praktiken und Frömmigkeitsformen, gegen Vorschriften, Gebote und Verbote einzutauschen, sodass wir Äußerlichkeiten zu sehr gewichten und überbetonen und dabei die Freiheit der Kinder Gottes aufs Spiel setzen.
Paulus hat dies wohl auch in der Gemeinde von Galatien erlebt. Er hatte den Menschen die frei machende Botschaft des Evangeliums verkündet; die Prediger nach ihm wollten wieder zur alten Ordnung rufen, indem sie die Menschen mit Vorschriften und Geboten überhäuften. So muss er Ihnen schreiben: „Damit wir frei sind, hat Christus uns befreit. Bleibt also fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen. Ihr seid zur Freiheit berufen.“ (Gal 5, 1)
Freiheit bedeutet für ihn aber nicht Beliebigkeit oder gar Willkür, sondern er ermahnt uns: „Dient einander in Liebe“. Das heisst doch, dass wir nicht ichbezogen leben sollen, nach eigenem Gutdünken, sondern stets orientiert an Christi Botschaft.

 

 

 

 

Kirchliche Hochzeiten im Jahr 2012

An alle Paare, die im Jahr 2012 kirchlich getraut werden möchten, richten wir die Bitte, sich bis spätestens Ende Februar im jeweiligen Pfarramt zwecks Terminvereinbarung des Hochzeitsdatums zu melden.
Paare, die bereits ihren Wunschtermin reserviert haben, brauchen sich nicht mehr zu melden.
Des weiteren sollen alle Paare – so eine Vereinbarung aller Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dekanat Saarlouis – an einem „Ehevorbereitungs-seminar“ auf Dekanatsebene teilnehmen. Der entsprechende Termin des Seminars sollte jeweils im Vorfeld des Hochzeittermins liegen.
Termine hierzu können Sie im Pfarrbüro erfahren. Die Seminare sind immer samstags von 14.00 – 19.00 Uhr im Haus der Familienbildungsstätte in Saarlouis. Das Team setzt sich aus hauptamtlichen Seelsorgern bzw. Seelsorgerinnen und ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen, die qualifiziert die einzelnen Veranstaltungen vorbereiten und durchführen und bisher auch großes positives Echo gefunden haben.