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In diesem Monat....

Ein paar Wochen ist es nun schon alt: das neue Jahr – und vielleicht im Alltag schon wieder als „das Neue“ vergessen, da die Zeit nicht stillsteht und die Wege des Lebens begangen werden wollen. Allein das alltägliche Aufbrechen in den Tag hinein mag für jeden anders sein: Vielleicht freut sich jemand auf diesen Tag. Ein anderer wünscht, dass dieser Tag doch schon vorüber sei; so oder so gilt es, ihn mit seinen Gegebenheiten und Aufgaben zu bewältigen. Und viel hängt davon ab, mit wie viel „Rückenwind“ wir in den Tag gehen. Oder in ein neues Jahr. Oder in einen neuen Lebensabschnitt, der sich vor uns ausbreitet, der immer in der Ambivalenz von Abschied und Aufbruch steht.

Im biblischen Buch Tobit wird im Hauptteil von einer langen - notwendig gewordenen - Reise des jungen Tobias (der Sohn des Tobit) erzählt, an deren Anfang ein erstaunlicher Reisesegen des Vaters für seinen Sohn steht: „Gott im Himmel möge euch sicher führen und euch mir sicher und gesund zurückgeben! Und sein Engel begleite euch zu eurem Schutz, Kind!“ (Tob 5,17) Gott selbst wird hier mit dem gelungenen Abschluss der Reise in unmittelbare Beziehung gebracht; besonders, wenn man im Blick hat, dass Tobias als Begleitung den Engel Rafael zur Seite gestellt bekommt - der sich allerdings erst viel später als dieser zu erkennen gibt. In ihm hat es Tobias mit Gott selbst zu tun – in seinen Weisungen, Erinnerungen und Hilfen auf dessen (Lebens-)Reise. Und was sich an Tobias ereignet, strahlt weiter und löst geradezu eine Kettenreaktion an heilsamen Erfahrungen mit Gott aus. „Gott ist gut“, diese Zusage und zugleich Verheißung steckt bei Tobias bereits im Namen.
Jeder Mensch hat seinen Weg zu gehen – heute, jeden neuen Tag und in jedem Lebensabschnitt. In welcher Begleitung und Zuversicht er gegangen sein will, entscheiden letztlich wir alleine. Freue ich mich auf das, was vor mir liegt? Gehe ich widerwillig?

In den vergangenen Wochen hat sich Kaplan Shyju aus unserer Pfarreiengemeinschaft verabschiedet und geht nun seinen Lebensweg an neuem Orte weiter. Und nun möchte/muss auch ich mich bei Ihnen (vorläufig?) verabschieden. Auch für mich tut sich ein neuer Lebensabschnitt auf, der - so die Idee - erst einmal mit zwei Jahren „Berufsabstinenz“ verbunden ist. So Gott will, werden mein Mann und ich Anfang April Eltern – wofür wir bereits jetzt sehr dankbar sind! Das heißt, dass für mich der Mutterschutz (inklusive ein paar Tage Resturlaub vorher) Mitte Februar beginnt und ich in die Familienzeit eintrete, der ich mit Freude, Zuversicht, aber auch dem gehörigen Respekt vor dem, was da alles kommen mag, entgegensehe. Der Aufbruch zu einer neuen Reise eben. Mit herzlichem Dank für die vielfach sehr schönen Begegnungen und Erfahrungen mit Ihnen und mit der Bitte um Nachsicht an den Stellen, an denen es nötig ist, wünsche ich uns allen den Segen Gottes in allen unseren Tagen und auf unseren Lebenswegen. Und: Die Erfahrung von Tobias – Gott ist gut!

Ihre Gemeindereferentin
Jessica Strauß

 



Verabschiedung Kaplan Shyju

Liebe Mitchristen,                                         
in den vergangenen 3 Jahren hatte ich das große Glück, in der Pfarreiengemeinschaft Saarwellingen bei und mit Ihnen zu arbeiten. "Glück" ist bekanntlich keine Kategorie Gottes – er hat für jede und jeden von uns einen guten Plan für ein erfülltes, sinnvolles Leben. Voller Dankbarkeit schaue ich auf die vergangenen drei Jahre meines pastoralen Dienstes in der PG Saarwellingen zurück. Meine erste Erfahrung, die für immer in Erinnerung bleiben wird, war durchaus positiv. Ich wurde von Anfang an in die Pfarreiengemeinschaft herzlich aufgenommen, was jeder ausländische Priester zu schätzen weiß.

    Die ersten drei Monate waren für mich eine große Herausforderung.  Nachdem ich noch nicht mobil war, haben sich viele Gemeindemitglieder bereit erklärt, mir einen Fahrdienst anzubieten.  Auch in vielen anderen Bereichen war ich, besonders in der Anfangsphase, auf die Hilfe vieler fleißiger Helfer angewiesen. So konnte ich meinen pastoralen Dienst reibungslos wahrnehmen. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür! Für die sehr persönlichen Dankesworte, Geschenke und die guten Wünsche für meinen weiteren Lebensweg und die neue Aufgabe in Püttlingen sage ich ein ganz herzliches Vergelt’s Gott Herrn Pastor Bernd Seibel, zusammen mit dem ganzen Pastoralteam und den Pfarreienratsmitgliedern.
        
    Ich möchte mich herzlich für die großzügigen Spenden bedanken, die für das Schulprojekt in meinem Bistum von Ihnen erbracht wurden, z.B. durch den Tag der Pfarrgemeinde in Schwarzenholz und viele persönliche Spenden.        
Ich bin in vielen Begegnungen und Gesprächen auch in meinem Glauben und in meiner Berufung bestärkt worden. Vieles wäre ohne Ihr ehrenamtliches Engagement nicht möglich gewesen. Viele haben mir geholfen, achtsam zu werden für das Wirken des Heiligen Geistes in dieser Welt und in meinem Leben. Dabei gab es gegenseitige Bereicherung: Mir wurden die Gepflogenheiten hierzulande vermittelt, und am interessantesten für die Gläubigen waren die Geschichten über meine Heimat, die ich manchmal erzählte. Für all das möchte ich ihnen herzlich danken!  Mein beruflicher Weg führt mich als Kooperator nach Püttlingen.      

    Das christliche Leben ist eine ständige Pilgerschaft, und auf diesem Weg begleitet uns der Herr, denn Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). So wünsche ich Ihnen allen und der gesamten Pfarreiengemeinschaft mit ihren Gruppen und Gremien alles erdenklich Gute und Gottes Segen. Mein Gebet für uns alle: Möge der liebe Gott uns seinen Weg weiterhin zeigen.
Mit Segenswünschen!

Shyju Nedungattu Joseph

 


Kirchliche Hochzeiten im Jahr 2020

An alle Paare, die im Jahr 2020 kirchlich getraut werden möchten, richten wir die Bitte, sich bis spätestens Ende Februar im jeweiligen Pfarramt zwecks Terminvereinbarung des Hochzeitsdatums zu melden.
Paare, die bereits ihren Wunschtermin reserviert haben, brauchen sich nicht mehr zu melden.
Des Weiteren sollen alle Paare – so eine Vereinbarung aller Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dekanat Saarlouis – an einem „Ehevorbereitungsseminar“ auf Dekanatsebene teilnehmen. Der entsprechende Termin des Seminars sollte jeweils im Vorfeld des Hochzeitstermins liegen.
Termine hierzu können Sie im Pfarrbüro erfahren.