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In diesem Monat....

Ist die Adventszeit eine Wartezeit oder eine Zeit voller Erwartung?
    Was macht der Advent mit Ihnen? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was der Advent sein kann? Ich denke, er ist eine Zeit der Besinnung. Sie denken vielleicht, Advent ist eine Zeit der Besorgungen, des sich Hetzens. Manche brauchen im Advent Glühwein und Plätzchen, wieder andere brauchen nur Ruhe und Ablenkung. Manche leben den Advent, als wenn's der letzte wäre, und manche wollen davon gar nichts wissen! Für einige ist alles nur Geschäftemacherei und geht völlig am Sinn dieser Zeit vorbei.
    Wir bereiten uns voller Erwartung auf die Ankunft Jesu vor. Jede und jeder von uns stellt sich diese Begegnung anders vor. Jede dieser Berührungen mit Ihm ist Ankunft. Und – da Gott uns als sein Abbild geschaffen hat – ist jede Begegnung zwischen uns eine Ankunft Jesu und damit herausfordernd.
    Ich habe in den vergangenen Jahren versucht, so gut es eben ging und es mir möglich war, Sie als Gemeinde ein Stück des Weges zu begleiten. Mit Ihnen und Euch habe ich zusammen gelacht, aber auch geweint, so wie Ihr mit mir Freud und Leid geteilt habt. Ich bin sehr beeindruckt von diesen Begegnungen seit meiner Ankunft. Ich staune über Ihre Frömmigkeit und Ihre Begabungen: das Pastoralteam, die Sekretärinnen, die Messdiener, die Frauen und Männer in den Räten, Ausschüssen und Verbänden. Die vielen Gespräche und guten Worte die Sie mir gesagt haben, ermutigen mich und geben mir Kraft.
    Mit dem Thema Liebe, die das Herz verlangt und die unerwartet Türen öffnet, will ich Sie einladen den Adventsweg gemeinsam zu gehen und die Weihnachtszeit als segensreiche und geschenkte Zeit zu erleben. Statt sich in den Geschenken oder im Stress des Schenkens zu verlieren, lade ich Sie ein, sich zusammen mit Joachim Ringelnatz auf ein anderes Schenken zu besinnen.
    „Schenke groß oder klein, aber immer gediegen, wenn die Bedachten die Gaben wiegen, sei dein Gewissen rein. Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor, so dass die eigene Freude zuvor dich reichlich belohnt. Schenke mit Geist ohne List, sei eingedenk, dass dein Geschenk Du selber bist“.
    
Ab 1. Januar 2020 werde ich als Kooperator in der Pfarrei der Zukunft in Völkingen eingesetzt. Ich danke allen, die mich hier in diesen 3 Jahre in meiner Arbeit unterstützt haben. Danke auch für die gute Zusammenarbeit, die Sie mir geschenkt haben. Ich wünsche Ihnen allen Gottes guten Segen, Gesundheit und viel Freude. Möge der allmächtige Gott sie alle weiterhin auf ihren Wegen begleiten.

Ihr Kaplan
Shyju Nedungattu Joseph

 



Verabschiedung Kaplan Shyju

Wie Sie aus diesem Pfarrbrief erfahren verlässt Ende des Jahres Kaplan Shyju unsere Pfarreiengemeinschaft. Nach 3 ½ Jahren Kaplanszeit wird er nun Kooperator in der Pfarrei der Zukunft Völklingen.
Vielen Menschen in unserer Pfarrgemeinde ist er ans Herz gewachsen. Seine Sprachkenntnis, seine Spiritualität und sein Engagement bei uns haben sicherlich dazu beigetragen. In diesem Sinne wünschen wir ihm Gottes Segen auf seinem weiteren priesterlichen Weg im Bistum Trier. Gleichzeitig möchte ich Frau Christel Condé, Frau Irmtraud Kutscher und Frau Beate Paulus danken für die Sorge um unseren Kaplan, so dass er bei uns sprachlich Fuß fassen und unsere Mentalität kennenlernen konnte.
Die gemeinschaftliche Verabschiedung der Pfarreiengemeinschaft findet am Sonntag, dem 29.12.2019, im Jahresabschlussgottesdienst mit anschl. Empfang im Pfarrheim statt.
Es besteht allerdings auch die Möglichkeit sich nach folgenden Gottesdiensten von unserem Kaplan zu verabschieden:
Schwarzenholz: am 20.12.2019 nach dem Abendlob des Männergesangvereins
Reisbach: am 28.12.19 nach der Vorabendmesse.
Obersalbach: am 25.12.2019 nach dem Hochamt