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Liebe Schwestern und Brüder,

ab dem 1. September darf ich meine Ausbildung zum Priester in Ihrer Pfarreiengemeinschaft Saarwellingen fortsetzen. Aus diesem Anlass erlauben Sie mir, dass ich mich kurz vorstelle.
Mein Name ist Johannes Cavelius und ich wurde 1992 in Trier geboren. Aufgewachsen bin ich im Kreise meiner vier jüngeren Geschwister in Oberzerf, einem kleinen Ort in der Nähe von Trier.
Nach meinem Abitur 2013 am Gymnasium Saarburg begann ich das Studium der Theologie in Wien und setzte es nach 2 Semestern an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz im Wienerwald fort. In diesem Sommer schloss ich mein Theologiestudium mit dem Diplom erfolgreich ab. Während der Zeit meines Studiums verstärkte sich der Wunsch, mein Leben ganz in den Dienst Gottes und der Menschen zu stellen. Um diesem Ruf der Nachfolge, der in mir immer stärker wurde, nachzugehen, beschloss ich die Berufung von der Kirche prüfen zu lassen. So bat ich 2020 hier in meinem Heimatbistum Trier um Aufnahme ins Priesterseminar. Im Rahmen des Felixianums absolvierte ich vom Oktober letzten Jahres bis Ende Juli erfolgreich mein Propädeutikum, eine Art Einführungs- und Probezeit, an deren Ende die Aufnahme ins Priesterseminar steht. Da ich mein Studium schon beendet habe, hat mich unser Bischof Stephan für den Beginn der Berufseinführung des Pastoralkurses in Ihre Pfarreiengemeinschaft gesendet. Hier bei Ihnen werde ich voraussichtlich für drei Jahre meine Ausbildung fortsetzen. Diese drei Jahre werden durch verschiedene Etappen bis hin zur Priesterweihe geprägt sein. Das erste Jahr werde ich bei Ihnen als Pastoralpraktikant lernen und arbeiten. Im zweiten Jahr, nach meiner Weihe zum Diakon, werde ich dann als Diakon weitere Erfahrungen in der Seelsorge in Ihrer Pfarreiengemeinschaft sammeln, um dann schließlich die Priesterweihe empfangen zu dürfen. Nach der Priesterweihe werde ich dann abschließend im dritten Jahr als Kaplan bei Ihnen meinen Dienst zu tun.
Liebe Schwestern und Brüder, in großer Vorfreude blicke ich auf die gemeinsame vor uns liegende Zeit und die Begegnungen mit Ihnen, in denen ich Sie besser kennenlernen darf und in der auch Sie mich in meiner Ausbildung ein Stück begleiten werden. Ganz besonders freue ich mich darauf, mich gemeinsam mit Ihnen auf den Weg zu machen, Jesus Christus dem Auferstandenen, der unser Freund sein will, zu begegnen.
So wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen.

Ihr Johannes Cavelius